Der Torre de Belém ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons. Der Turm gehört zu den wenigen herausragenden Bauwerken, die das Erdbeben im Jahr 1755 überstanden haben. Die oberste Etage in 35 Meter Höhe ist heute eine Aussichtsplattform. Der Turm wurde im Jahr 1521 erbaut. Seit 1983 zählt der Turm zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Weiter ging es am Wasser entlang zum Denkmal der Seefahrer. Das Padrao dos Descobrimentos liegt direkt am Ufer des Tejo. Es hat eine Höhe von 52 Metern und ist in Form eines Schuffbugs gestaltet, der sich in den Fluss hinein erstreckt. Es wurde 1960 errichtet. Erst später gestaltete man das Innere zu einem Ausstellungsraum um und baute eine Aussichtsplattform ein. Die beiden seitlichen Rampen sind durch verschiedene Figuren gestaltet. Es wirkt wie eine Gruppe von Menschen, die in See stechen möchten. An der Spitze steht Heinrich der Seefahrer. Mit 9 Metern ist das auch die größte Figur auf dem Denkmal.
Bei wunderbarem Wetter ging es weiter zum Mosteiro dos Jerónimos. Eigentlich wollten wir uns das Kloster von Innen anschauen, aber als wir da ankamen, stand eine riesige Menschen Schlange in der sengenden Hitze. Das wollten wir uns nicht antun.
Wir haben dann nur die dazugehörige Kirche Santa Maria de Belém angeschaut. Die Kirche ist mit prächtigen Ornamenten verziert. In der Kirche kann man den Sarkophag von Vasco da Gama bewundern.