8. Tag - zum Godafoss und dann über den Pass nach Akureyri

 

 

 

Unser erster Halt heute war der Godafoss (Götterwasserfall), der schon von weitem zu sehen war. 

 

Vom Godafoss ging es weiter Richtung Akureyri. Man kann entweder durch den 2018 eingeweihten Tunnel fahren oder über den Pass. Der Tunnel verkürzt die Strecke um ca. 16 km ist aber mautpflichtig. Die Maut kostet im Sommer 2022 um die 1500 isl. Kronen und ist Online zu entrichten. Wir sind bei tollem Sonnenschein über den Pass gefahren und haben die Aussicht genossen. Außerdem haben wir festgestellt, dass der Weihnachtsmann nur 31 km entfernt wohnt. Wir sind der Meinung, dass sich der Umweg über den Pass (wenn er befahrbar ist) auf jeden Fall lohnt.

Auf ging es nach Akureyri. Parkplatz gesucht und einen Spaziergang durch die kleine Stadt gemacht. Zur Stärkung gab es erstmal  ein Eis. Die Innenstadt war schnell erkundet. Ein Aufstieg der 108 Stufen hoch zur Kirche, dann noch ein kurzer Spaziergang am Wasser entlang zum Kultur und Konferenzcenter. Dort ist auch die Tourist Information. Schnell noch das WC aufgesucht und dann ging es auch schon wieder zum Auto. Kleine niedliche Stadt. Die Stadt der Herzen 💓.

Beim Verlassen Akureyri´s wurde das Wetter erstmal immer schlechter. Zum Glück kann sich das Wetter auf Island ja innerhalb von Minuten ändern und so kam nach einiger Zeit die Sonne wieder raus. Nach einer gewissen Zeit fuhren wir von der geteerten Straße auf die 711 an der Küste entlang. Die 711 ist eine Schotterpiste, die teilweise riesige Schlaglöcher aufwies. Gestoppt haben wir dann wieder am Hvitserkur. Beim Hvitserkur handelt es sich um einen 15 m hohen Basaltfelsen, der Nistplatz verschiedener Vogelarten ist. Einer Isländischen Sage nach soll es sich um einen versteinerten Troll handeln, der das Kloster Thingeyrar mit Steinen bewarf. 

 

 

 

Danach hielten wir am Robbenparkplatz. Die Robben waren weit weg und nur schwer zu sehen. Auf dem Weg dorthin wurden wir von den Seeschwalben fast attackiert, die hier in Massen brüteten und ihre Jungen beschützen wollten. Weiter ging es bei schlechter werdendem Wetter zu unserem Hotel in Laugabakki. Eine umgebaute Schule. Von Außen macht das Hotel einen nicht so tollen Eindruck. Die Zimmer waren aber gut und das Essen war auch lecker.