6.Tag - Ghost Town Bodie/Mono Lake/Bishop

 

 

Heute lassen wir es etwas ruhiger angehen. Aufstehen, in Ruhe duschen, Sachen packen und gemütlich Frühstücken. Frühstück gab es in einer Bäckerei gegenüber vom Hotel.

 

Dann ging es über eine Schotterpiste zur Geisterstadt Bodie. Hier war es sehr warm und vor allen Dingen staubig. Der Wahnsinn - echt sehenswert ! Die haben alles stehen und liegen gelassen und die Stadt verlassen.

Bodie würde 1859 als Goldgräberstadt gegründet. 1880 hatte es seine Blütezeit mit bis zu 10.000 Einwohnern. Danach wurden die Goldfunde weniger und die Einwohnerzahl ging zurück. 1917 wurde die Eisenbahnlinie demontiert  und nach einem Großbrand 1932 war es um die Stadt geschehen. 1962 wurde aus Bodie dann ein State Park.

Dann ging es über die Schotterpiste zurück zum Mono Lake Park. Der See wird seit vielen Jahren immer kleiner.  Aus dem See wird seit 1941 Trinkwasser abgeführt. Dadurch sank der Wasserspiegel des Sees kontinuierlich ab, der Salzgehalt stieg, Teile des Seebetts trockneten aus. Für die Zuflüsse und den See ergaben sich schwerwiegende ökologische Folgen. Zugleich wurden im See und am Ufer zahlreiche unter Wasser entstandene  Kalktuffgebilde in bizarren Formen sichtbar, was zur Bekanntheit des Sees beitrug. Naturschützer thematisierten ab Anfang der 1980er Jahre die Absenkung des Wasserspiegels. Nach Gerichtsbeschlüssen über eine Begrenzung der Ableitung steigt er seit Mitte der 1990er Jahre langsam wieder an.

Vom Mono Lake Park führt ein kleiner Steg Richtung See. Am Rande des Stegs sind kleine Schilder mit Jahreszahlen angebracht, auf denen man nachlesen kann, bis wo  der See in den angegebenen Jahren reichte. Vom Mono Lake aus ging es nach Bishop. Hier haben wir kurz bei KFC  ne Kleinigkeit gegessen (war nicht so lecker)  und uns ein Zimmer im Super 8 über Booking.com gebucht.