11. Tag - Badetag und weiter nach Pastreksjördur

Wir haben zwar im Hotel Horn übernachtet, Frühstück gab es aber im Hotel Isafjördur. Ist schon lustig, dass man auf der Tour immer wieder die selben Leute trifft. Ob die alle mit Erlingsson gebucht haben? 🤔 Egal. Das Frühstück war auf jeden Fall wieder lecker. Heute geht die Fahrt wieder an den Fjorden entlang. Mal sehen, was der Tag so für Überraschungen mit sich bringt. Die erste Überraschung kam schon bald nach der Abfahrt. Der Weg führte uns durch einen 6 km langen Tunnel. Tunnel meint ihr ist ja nichts besonderes. Tja, irgendwie schon komisch, wenn nach 2 km ein Stoppschild kommt und man im Tunnel nach rechts und links abbiegen kann 🤷‍♀️. Die ersten 2 km ist der Tunnel zweispurig, nach der Kreuzung ist er einspurig mit Parkbuchten. Das war schon ein bisschen gruselig. Öfters mal was Neues. 

 

Unser erster Halt heute war am Önundarfjörður Pier. Was für eine malerische Kulisse mit weißem Sand. Das hatte fast ein wenig Südsee Flair. Das dachten sich meine Leute auch und gingen zurück zum Auto sich Badesachen anziehen. Wir haben dann später gegoogelt. Die Wassertemperatur in den Westfjorden hatte heute 7,8 Grad Celsius. 🥶

Weiter ging es bei herrlichem Sonnenschein 😎 durch diese wunderbare Landschaft. Einfach einmalig schön!

 

 

 

Unser nächster Halt war der Dynjandi Wasserfall. Der war imposant anzusehen. Hier brauchten wir doch tatsächlich wieder unsere Mückenhütte. 

Der Dynjandi ist 100 Meter hoch. Oben hat der Wasserfall eine Breite von 30 Metern und unten sind es dann 60 Meter. Seit 1981 steht der Wasserfall und seine Umgebung unter Naturschutz. Im Fjord davor ankerte gerade ein kleineres Kreuzfahrtschiff und setzte seine Passagiere hinüber.

 

 

 

Weiter ging es. In Bildudalur haben wir eine kleine Pause beim Seemonstermuseum gemacht. Es gab für uns Mädels einen Kakao und für Ingo einen Kaffee. Das Museum haben wir uns nicht näher angesehen. Am Ortseingang war ein Hüpfkissen, welches Ingo und Nane natürlich noch kurz ausprobieren mussten 🙄.  Gegen 16.00 Uhr kamen wir in Patreskfjordur im Hotel West an. Kurz eingecheckt. Kurz geschüttelt und dann machten wir uns auf den Weg nach Látrabjarg. Zu meinen Puffins 😊.

 

Die 62 ist eine geteerte Straße, wenn man auf die 612 abbiegt beginnt eine Schotterstraße, die nach 42 km in Látrabjarg endet. Ein Schild weist darauf hin, dass es auf der Strecke keine Tankmöglichkeit gibt. Kurz hinter der Abzweigung liegt am Strand die Gardar BA64.  Das Schiff wurde im Dezember 1981 ausgemustert, doch anstatt es im Meer zu versenken, schleppte man es an die Küste. Hier rostet das älteste Stahlschiff (gebaut 1912 in Norwegen) jetzt langsam vor sich hin. 

 

 

 

 

 

Unterwegs waren oft alte Autos und Arbeitsmaschinen abgestellt. und plötzlich auch alte Flugzeuge. 

Unterwegs wurde das Wetter im schlechter. Je höher wir kamen, kamen wir immer weiter in die Wolken. Schotterpiste und Regen und schlechte Schicht sind keine gute Kombi. Aber wir kamen gut in Látrabjarg an. Unseren Rundgang haben wir dann zum Glück im Trockenen absolviert. Auf dem Rückweg kamen uns auf der engen Schotterpiste plötzlich 13 italienische Wohnmobile entgegen. 🚙Da haben wir uns doch schnell mal eine Ausweichbucht gesucht und diese vorbei gelassen. Die Truppe Italiener hatten wir tagsüber auch schon gesehen und wussten daher, dass es eine ganze Kolonne war. 

Nun ging es zurück zum Hotel. Im Ort an der Tankstelle haben wir im Vestur Restaurant (Fast Food) schnell einen Burger gegessen. Dann ging es zum Hotel und schlafen.